Die geschäftlichen Hintergründe: Dr. Michael Heinrich und die EDU.CON

Die Anschuldigungen der Blogs gegen Frau Henze betreffen Sie vor allem in ihrer Funktion für EDU.CON. Für uns liegt es auf der Hand, dass es im Wesentlichen darum geht, von Verantwortlichkeiten abzulenken. Öffentlich von den Fehlern abzulenken, die die Chefverantwortlichen ab 2009 selbst gemacht haben. Oder sind es keine Fehler gewesen sondern wurde alles bewusst geplant? Wir und auch die englischen Behörden lassen uns nicht ablenken.

Dr. Michael Heinrich hatte Frau Henze im Jahre 2009 nach Ihrem Ausscheiden bei EDU.CON als Aufsichtsratsvorsitzender abgelöst. 2010 wurde Dr. Michael Heinrich sogar Vorstandschef und Chef der EDU.CON University. Nachdem Dr. Michael Heinrich das Amt des Vorsitzenden gerade vier Monate ausgefüllt hatte, kollabierte EDU.CON. Alle ehemaligen Führungskräfte und Mitarbeiter sahen sich im Anschluss haltlosen, aber medienwirksamen Betrugsvorwürfen ausgesetzt.

Kurioserweise mussten wir feststellen, dass Heinrich noch immer Vorstand der EDU.CON AG ist. Ein Blick ins Handelsregister Berlin EDU.CON AG reicht. Ebenso lohnt sich ein Blick in das Handelsregister Potsdam zu Bitprof Gmbh, auch da ist Dr. Michael Heinrich noch immer Geschäftsführer.

Die Detailkenntnis der Blogs über Interna der Firma EDU.CON und  ist erschreckend. Aber es ist undenkbar, dass eine Firma aus New York wie der Insolvenzspiegel von einer deutschen Staatsanwaltschaft Unterlagen ausgehändigt bekommt. Nur ein Bespiel: Eintragungen im Bundesanzeiger gibt es als Pflicht erst ab 2007, also kann die Geschichte der EDU.CON zumindest da nicht öffentlich nachvollzogen werden, wie der Blog behauptet. Ebenso verhält es sich mit sogenannten Verkäufen über die Firma AIDA Wirtschaftsdienste.


Es ist inzwischen offiziell bekannt, dass die Staatsanwaltschaft Bochum gegen die Führung der AIDA Wirtschaftsdienste  und Dr. Heinrich ermittelt; Sie wurde dann in Phönix umbenannt und aktuell heißt sie Intermedio GmbH. 

Nur Dr. Michael Heinrich und die Personen in seinem Umkreis bekommen Akteneinsicht in die AIDA-Interna weil er selbst ihr Partner ist. Daher müssen die Informationen von einem der/ dieser  Insider an den Insolvenzspiegel gegeben worden sein.